think | pair | share

Hilfe & Anleitung

Kooperative Lernformen beruhen auf einem Dreischritt, der 1981 vom US-Amerikaner Frank T. Lyman erarbeitet wurde: Think (Denken), Pair (Austauschen) und Share (Vorstellen / Präsentation).

Mit Hilfe von think‑pair‑share.ch teilen Sie zufällige, heterogene – vielleicht sogar «faire» – Lerngruppen innert Sekunden ein. Ausserdem erweitert der clevere Algorithmus das D‑A‑V-Konzept um weitere Phasen: Jigsaw (Gruppen- / Partnerpuzzle) und Square (Square-Gruppen).

Erste Schritte ✗

Um think‑pair‑share.ch «zum Würfeln» zu bringen, nummerieren Sie die Lernenden, geben deren Anzahl ins entsprechende Feld und gleich darunter die Anzahl gewünschter Lerngruppen ein. Nun wählen Sie «Zahlen» und klicken auf «zufällige Lerngruppen».

Millisekunden später werden die Gruppen angezeigt (ggf. mit Hilfe eines Beamers projizieren). Wichtig: Kooperatives Lernen macht nur Sinn, wenn die Lerninhalte vor einer Partner- oder Gruppenarbeit (Pair) individuell – in stiller Einzelarbeit – bearbeitet werden (Think). Dabei kann zum Beispiel ein Placemat helfen.

Klicken Sie auf «Gruppenpuzzle», um eine Expertenrunde einzubauen. Die Lernenden werden so durchmischt, dass in jeder Expertengruppe Lernende aus jeder Lerngruppe sind. Dies funktioninert auch für Gruppenturnier, Gruppenrally oder World-Café.

«Präsentation» zeigt zufällig ausgewählte Lernende an, welche die Ergebnisse vorstellen (aus jeder Gruppe jemand, ohne dass sie in einer Expertenrunde zusammengearbeitet haben). Ihre Anzahl wird in Klammern angegeben. Natürlich kann auch nur jemand zum Zuge kommen. Der riesige Nutzen dieser Phase wird ebenfalls allzu oft verkannt.

Würfeln für Fortgeschrittene

Sugus, Lerntempoduett und Pokerkarten

think‑pair‑share.ch sollte kreativere und «bewegtere» Gruppeneinteilungen (zerschnittene Postkarten, gleichfarbige Socken oder Sugus, Einstehen nach Grösse oder Geburtsdatum, Familie Meier, …) sowie komplexere Formen des kooperativen Lernens (Schnipp-Schnapp, Lerntempoduett, Multi-Interview, …) nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.

Mit «Poker» (Dropdown-Liste) hält es selbst einen kreativen Modus bereit. Dabei müssen die Pokerkarten zwingend in der Reihenfolge  A, ♠ A,  A, ♣ A,  K, ♠ K,  K, ♣ K,  Q, … ausgeteilt werden.

Weitere kreative Modi werden unter ⚐ Downloads vorgestellt.

Menoa, Leano, … Chantal* und Kevin**

Unter dem Menü benutzerdefiniert können Lernende mittels einer kommagetrennten Liste beispielsweise nach Namen eingeteilt werden. Das Feld «Lernende» kann in diesem Fall leer bleiben (dann werden alle Werte der Liste verwendet).

«Originelle» Lernende können durch Anhängen von bis zu drei Sternchen gezielt auf verschiedene Lerngruppen verteilt werden. Lernende mit gleicher Anzahl Sternchen sind mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht in der gleichen Gruppe. Dies sollte allerdings immer transparent geschehen!

Easter Egg: «National Hockey League».

Digitales Klassenzimmer

Auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets funktioniert think‑pair‑share.ch genauso zuverlässig, schnell und sicher.

Bei benutzerdefinierten Lerngruppen kann ein QR-Code ausgegeben werden, der direkt zurück auf die Liste verlinkt.

Druckausgaben sind optimiert.